WAS IST ELEMENTARMAGIE?

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Nach der Wicca-Tradition ist Elementarmagie die Praxis, alle Aspekte der Natur und die Energien, die den Praktizierenden umgeben, auszugleichen. Es ist die Praxis aller Formen der Magie (hell und dunkel). Wenn man Elementarmagie praktiziert, lernt man, ein Elementarmagier zu werden. Elementarmagier sind dafür bekannt, alle Aspekte des Selbst beherrscht zu haben und dass sie sich verschiedenen Stufen unterziehen müssen: Luft ist die Beherrschung des bewussten und unterbewussten Geistes, die Erde ist die Beherrschung der eigenen Gefühle, das Wasser ist die Beherrschung der eigenen Wünsche und Träume und wie man lernt, diese Real werden zu lassen und Feuer ist die die Beherrschung des physischen Selbst und des Wohlbefindens. Sobald alle Elemente beherrscht werden, kommt man zum 5. Element. Um dies zu beherrschen, muss man die Eigenschaften der Elemente kennen, wie man mit ihnen arbeitet und wie man sie beherrscht.

EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE ELEMENTE

Im klassischen Denken sind die vier Elemente (fünf, wenn Äther enthalten ist) die Bausteine der Materie. Sie sind bekannt als Erde, Feuer, Wasser und Luft und sollen sich miteinander verweben, um alle Schöpfungen zu schaffen und zu erhalten. Diese Elemente sollen in jeder Person enthalten sein und sie werden gewöhnlich während bestimmter Wicca-Rituale beschworen.

Die Elemente sind in verschiedenen esoterischen Schulen der Welt bekannt. Empedokles, ein griechischer Philosoph, brachte die vier Elemente ein und Aristoteles fügte später Äther hinzu. Das Konzept des Universums, das aus fünf Elementen besteht, ist nicht exklusiv für das antike Griechenland, da andere Länder und Religionen wie Ägypten und Indien glauben, dass alle Dinge in fünf Grundsubstanzen zerlegt werden können. Im Hinduismus zum Beispiel sind die vier Grundelemente Materie, während das fünfte Element den Aufbau dessen beschreibt, was jenseits der materiellen Welt ist. Auf der anderen Seite werden im Buddhismus die vier Elemente manchmal mit zwei anderen kombiniert und werden nicht als Substanzen behandelt, sondern als Formen der Sinneserfahrung.

DIE ELEMENTE, WIE SIE IM HINDUISMUS BESCHRIEBEN SIND

Das Fünf-Elemente-System befindet sich in Vedas, vor allem im Ayurveda und ist bekannt als die Pancha Mahabhuta oder die fünf großen Elemente und bekannt als bhumi (Erde), ap / jala (Wasser), tejas / agni (Feuer), marut / vayu / Pavan (Luft oder Wind) und vyom / shunya (Raum) oder akash (Äther oder Leere, Nichts). Sie glauben, dass die ganze Schöpfung, der menschliche Körper eingeschlossen, aus diesen Elementen besteht und dass sich der Körper im Tode in diese fünf Elemente der Natur auflöst, die dann den natürlichen Zyklus ausgleichen. Die fünf Elemente sind auch mit den fünf Sinnen verbunden und wirken als physisches Medium für die sensorische Erfahrung. Die Grundlagen der Elemente, die Erde sind, werden von allen anderen Elementen geschaffen und können von allen fünf Sinnen wahrgenommen werden (Hören, Sehen, Berühren, Geschmack und Geruch). Wasser, auf der anderen Seite, gilt als das nächsthöhere Element und hat keinen Geruch, obwohl es gehört, gefühlt, gesehen und geschmeckt werden kann. Das nächste Element, das Feuer, kann nur gehört, gefühlt und gesehen werden. Luft ist zu hören und zu spüren, während das letzte Element oder der Äther über die Sinne hinausgeht, mit Ausnahme des Hörens.

DIE ELEMENTE, WIE SIE IM BUDDHISMUS BESCHRIEBEN SIND

Im Buddhismus sind die Elemente oder die Mahabhuta aus Erde, Wasser, Feuer und Luft und dienen als Grundlage für das Verständnis der Bedeutung des Leidens und für die Befreiung von sich selbst. Der frühe Buddhismus besagt, dass die materiellen Elemente als die sensorischen Qualitäten von Solidität, Fließfähigkeit, Temperatur und Beweglichkeit dienen und dass ihre Charakterisierung in die vier Elemente, die wir kennen, nur Abstraktionen sind, wie wir nur beobachten, wie ein physisches Ding empfunden, wahrgenommen und gespürtwird. In anderen buddhistischen Traditionen wie dem tibetischen Buddhismus gibt es fünf Elemente.

DIE ELEMENTE, WIE SIE IM ALTEN GRIECHENLAND BESCHRIEBEN SIND

Die alten Griechen glauben, dass es fünf Grundelemente gibt, die aus Luft, Wasser, Erde, Feuer und Äther bestehen. Dieser Glaube ist schon vor prä-sokratischen Zeiten entstanden und wurde im Mittelalter und der Renaissance weit verbreitet und hat das europäische Denken und die Kultur tief beeinflusst. Aristoteles, in seinem Werk "Von Erzeugung und Verderblichkeit", verband jedes der vier Elemente zu zwei von vier spürbaren Qualitäten (die heiß, kalt, nass, trocken sind).

  • die Erde ist beides, kalt und trocken

  • das Wasser beides, kalt und nass

  • das Feuer ist beides, heiß und trocken

  • die Luft ist beides, heiß und nass

Später fügte Aristoteles das fünfte Element hinzu, das als Äther bekannt ist, als die Quintessenz, da die vier Elemente verderblich und irdisch sind und weil die Sterne aus einer unveränderlichen, himmlischen Substanz gemacht sind.

DIE ELEMENTE IN DER ALTEN TIBETISCHEN PHILOSOPHIE

In der antiken, tibetischen Philosophie bestehen die fünf Elemente aus Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum und bilden diese Grundlage für verschiedene Traditionen, die Astrologie, Medizin, Psychologie, Schamanismus, Tantra und Dzogchen einschließen. Wie im Buddhismus, sind die physikalischen Eigenschaften, die den Elementen zugeordnet sind, Festigkeit für die Erde, Zusammenhalt für das Wasser, Temperatur für das Feuer und Bewegung für die Luft. Der Raum ist für die räumliche Dimension, die alle anderen vier Elemente aufnimmt und diese werden als die fünf primären Pranas oder vitalen Energien vezeichnet, die ein Bestandteil jedes physischen, sinnlichen, geistigen und spirituellen Phänomens sind.

DIE ELEMENTE IN DER JAPANISCHER PHILOSOPHIE

Nach japanischen Texten gibt es fünf Elemente, die das Universum umfassen und diese sind Erde, Wasser, Feuer, Luft und Leere. Diese sollen aus der Vastu-Philosophie und dem Buddhismus mit Einflüssen aus dem klassischen chinesischen und dem Neukonfuzianismus gekommen sein.

  • die Erde stellt feste Dinge dar

  • das Wasser stellt Dinge dar, die flüssig sind

  • das Feuer stellt Dinge dar, die zerstören

  • die Luft stellt Dinge dar, die sich bewegen

  • Leere / Himmel stellt die Dinge dar, die nicht von der irdischen Welt sind

DIE ELEMENTE NACH DER WESTLICHEN ASTROLOGIE

Die vier klassischen Elemente sollen mit der astrologischen Karte und dem Horoskop einer Person verbunden sein. Die zwölf Zeichen des Tierkreises sind in vier Teile aufgeteilt. Zu den Feuerzeichen gehören Widder, Löwe und Schütze. Zu den Wasserzeichen gehören Krebs, Skorpion und Fische. Zu den Luftzeichen gehören Zwillinge, Waage und Wassermann und zu den Erdzeichen gehören Stier, Jungfrau und Steinbock.

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